Software-Entwicklung
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Isabella Hartmann
- 1986
Abitur - 1986 – 1992
Studium der Informatik an der Universität Kaiserslautern, Nebenfach Wirtschaftswissenschaften; Schwerpunkt Datenbanken und Betriebssysteme: Diplom; Thema: »Migration einer Anwendung von einer relationalen Datenbank zu einer objektorientierten Datenbank« - 1993 – 1996
Software-Entwicklerin in einer großen internationalen Computer- und Softwarefirma in Deutschland
Testverantwortliche in einem Client-Server Projekt
Weiterentwicklung einer Serverkomponente in C unter OS/400
Entwicklung einer Kundendemonstration für das entwickelte Produkt mit Smalltalk,
C und Cobol unter OS/2 und MVS
Durchführung von weltweiten Kundendemonstrationen
- 1996 – 1998
Wechsel zu einer großen deutschen Versicherung
Mitarbeit in einem Großprojekt im Bereich automatische Korrespondenzerstellung, Entwicklung in C unter UNIX - 1998 – 1999
Mutterschutz und Erziehungszeit - seit 1999
Übernahme der im Rahmen einer Restrukturierung neu entstandenen Gruppe »Datenbanken und Informationssysteme« Pflege des unternehmensweiten Datenmodells Erzeugung verdichteter Daten aus verschiedenen Quellen für unterschiedliche Unternehmenszwecke
Als Software-Entwicklerin in einem Wirtschaftsunternehmen hat man ein sehr abwechslungsreiches Tätigkeitsbild. Zu den Aufgaben gehören:
- Analyse von Anforderungen – Die Kunden eines Wirtschaftsunternehmen sind in der Regel die AnwenderInnen der EDV-Systeme. Diese äußern ihre Anforderungen an die von ihnen verwendeten Systeme auf unterschiedliche Art und Weise. Bei der Analyse geht es darum, die Anforderungen in eine sowohl den Kunden als auch den Umsetzenden verständliche Form zu bringen (Was soll getan werden?).
- Entwurf von Lösungsmöglichkeiten – Beim Software-Entwurf wird für das zu entwerfende Produkt eine Software-Architektur erstellt, die die Struktur des Software-Systems beschreibt (Wie soll es getan werden?). Je nach Unternehmen wird dies von bestimmten MitarbeiterInnen (den sogenannten Software-ArchitektInnen) oder gemeinsam vom Entwicklungsteam durchgeführt.
- Umsetzung der Lösungen – Das
eigentliche Programmieren der entworfenen Lösung. Für diese Tätigkeit
existieren in der Regel Richtlinien, die dazu dienen, dass die
entstandenen Programme allgemein verständlich sind.
In Wirtschaftsunternehmen sind die zu erstellenden Systeme meistens so groß, dass mehrere Software-EntwicklerInnen für die Umsetzung benötigt werden. - Test – Bei größeren Systemen muss, wenn man die einzelnen von verschiedenen EntwicklerInnen erstellten Teile zusammenfügt, dieses dahingehend getestet werden, ob es die gestellten Anforderungen erfüllt.
- Inbetriebnahme – Wenn aufgrund der Testergebnisse dem erstellten System eine ausreichende Qualität bescheinigt werden kann, wird das System in Betrieb genommen.
- Projektleitung – ProjektleiterInnen koordinieren die verschiedenen Entwicklungsaktivitäten die während der Erstellung eines neuen Systems anfallen. Sie achten auf die Einhaltung von Terminen und Kosten.

